Das Letzte Kleinod

Das Letzte Kleinod inszeniert Orte und ihre Geschichten. Die Themen der Inszenierungen entstehen in der Auseinandersetzung mit der Kulturlandschaft an der Nordseeküste. In den Seehäfen kreuzen sich die Wege zahlloser Geschichten, aus denen die Motive der Inszenierungen gestaltet werden. Die Stücke entstehen meist aus Interviews mit Zeitzeugen. Eine unbewohnte Insel, ein Tiefkühlhaus oder eine Hafenkaje wurden Schauplätze von außergewöhnlichen Theatervorstellungen.

Die Vorstellungen fanden nicht nur in Deutschland, sondern auch in Europa und Übersee statt. Das Theater bevorzugt internationale Themen, bei denen mit Gastkünstlern regionale Geschichte in Bezug zuanderen Teilen der Welt steht. Ebenso werden Projekte mit Jugendlichen realisiert. Aus Gesprächen mit Menschen über ihre Geschichten werden Theaterstücke. Die Jugendlichen werden zu Autoren, Regisseuren, Tänzern und Schauspielern.

Den Spielorten wird außer Licht, Bewegung und Spiel kein fremdes Element zugefügt. Die am Ortvorhandenen Materialien werden als Objekte genutzt. Der visuelle Charakter der Inszenierungen ermöglicht Aufführungen in verschiedenen kulturellen Zusammenhängen. Die Grenzen der Theaterinszenierungen zum Tanz, zum Figurentheater, zur Bildenden Kunst, zur Musik und zur Soziokultur sind fließend.

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